Schilderungen vom Überleben in der sibirischen Arktis und Berichte über die letzten Tage von Scotts Antarktisreisen inspirierten Rosemary Butcher zu ihrem Stück „WHITE“. Im Zentrum von „WHITE“ stehen Visualisierungen, welche die physische und emotionale Zwangslage eines (Polar-)Forschers widerspiegeln. Die Bilder evozieren das Nichts, die Weite, Transparenz, Erscheinen und Verschwinden.
In „WHITE“ geht Butcher auch in choreographischer Hinsicht neue Wege: Drei Tänzer (Anna Holter, Anise Smith, Elena Giannotti) interagieren im Stück mit einer Videoprojektion des deutschen Filmemachers Martin Otter und einer eigens für „WHITE“ geschaffenen Soundscape-Partitur der britischen Komponistin Cathy Lane.
Realisiert wurde „WHITE“ im Rahmen der Fortsetzung des Gemeinschaftsprojekts „Choreographer-in-Residence“, einer erfolgreiche Zusammenarbeit von JOINT ADVENTURES – Walter Heun und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München – Fachgebiet Darstellende Kunst.
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