Foto: Knut Klaßen
07. & 09.08.2009
Ginterdorfer / Klaßen (D): „Othello, c’est qui“
20.30 Uhr, i-camp
Die Figur des „Othello“ zählt in der westlichen Welt zu den berühmtesten Rollen eines Schwarzen. In Afrika kennt sie jedoch kaum einer. Der Othello ist eine europäische Angelegenheit, die wie ein Ritual funktioniert, in dem der/das Fremde immer wieder neu konstruiert wird. Mit eben diesem Phänomen beschäftigen sich der bildende Künstler Knut Klaßen und die Regisseurin Monika Gintersdorfer in „Othello, c’est Qui“. Zwei Darsteller winden sich durch ein Konglomerat verschiedener kultureller Perspektiven und werden mit alltäglichen trivialen Dingen konfrontiert, bevor die Handlung Konflikte wie Ehre und Gewalt heraufbeschwört. In einer Mischung Bewegung und Diskussionen weichen die Performer dabei die Grenzen zwischen Theater und Leben immer weiter auf.
Monika Gintersdorfer, die den Münchnern von den Kammerspielen bekannt ist, und Knut Klaßen arbeiten seit 2005 zusammen. Ihr Hauptinteresse liegt in Projekten, in denen die Lebensstrategien und Ausdrucksformen des multinationalen Teams im Zentrum stehen.
Von: Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen.
Mit: Cornelia Dörr, Franck Edmond Yao und Gästen.
Eine Produktion von: Gintersdorfer/Klaßen mit Kampnagel Hamburg.
Gefördert aus Mitteln des Fonds Darstellende Künste e.V. und des Hamburgischen Kulturstiftung. Das Gastspiel wird gefördert aus Mitteln der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.
Dauer: 70 Min.
Publikumsgespräch nach der Vorstellung.

