Foto: Marc Domage
06.08.2010, Antonia Baehr: „Lachen“ (2008)
i-camp, 20.30 Uhr
Antonia Baehr lacht gerne, oft und viel. Nicht verwunderlich also, dass sie sich von ihren Freunden zum Geburtstag Lachpartituren wünschte. Daraus entstanden ist eine Komposition aus verschiedensten Lacharten und eine unterhaltsame Studie über das Lachen an sich. Losgelöst von den Ursachen wie Humor oder Situationskomik betrachtet Baehr das Lachen als eigenständige Ausdrucksform: den Klang und die Form, die Musik, die Choreographie und den Rhythmus. Eine ebenso intelligente wie witzige Performance, bei der Ansteckung eine unvermeidliche Nebenwirkung ist…
Antonia Baehr, 1970 in Berlin geboren, ist Choreographin, Performerin und Produzentin. Nach ihrem Diplom in Film- und Medienkunst an der Hochschule der Künste Berlin absolvierte sie in Chicago/USA einen Master in Performance-Regie bei Lin Hixson und arbeitete mit William Wheeler. Seit 2000 lebt sie wieder in Berlin. Ihre Werke entstehen oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern in Form von Rollenspielen, bei denen jeder abwechselnd Autor und Interpret ist. Thematisch setzt sie sich vor allem mit dem Live-Charakter von Theater und mit Geschlechter-identitäten auseinander.
Basierend auf Partituren von: Naima Akkar, Lindy Annis, Bettina von Arnim, Antonia Baehr, Ulrich Baehr, Frieder Butzmann, Valérie Castan, Manuel Coursin, Nicole Dembélé, Nathan Fuhr, Sylvie Garot, Frédéric Gies, Christian Kesten, Heather Kravas, Antonija Livingstone, Andrea Neumann, Stefan Pente, Isabell Spengler, Steffi Weismann, William Wheeler, Henry Wilt, a.o..
Konzept, Choreographie, Interpretation: Antonia Baehr
Künstlerische und choreographische Mitarbeit: Valérie Castan
Dramaturgie: Lindy Annis
Sound/Komposition: Manuel Coursin
Soundregie: Samuel Pajand
Lichtdesign: Sylvie Garot
Lichtregie: Rima Ben Brahim, Raphaël Vincent
Administration: Ulrike Melzwig
Produktion: make up productions
Koproduction: Les Laboratoires d'Aubervilliers, Les Subsistances, Lyon
Supported by the cultural administration of Berlin and Ausland, Berlin.
Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.
Dauer: 50 Minuten

