ACCESS
TO DANCE

ACCESS TO DANCE ist ein Programm zur Förderung und Stärkung des zeitgenössischen Tanzes in Bayern, das von einem Zusammenschluss verschiedener Münchner Tanzorganisationen und Institutionen – der Tanzbasis e. V. – 2006 im Rahmen von Tanzplan Deutschland initiiert wurde. Durch vielfältige interdisziplinäre Aktivitäten und eine institutionelle Vernetzung führt ACCESS TO DANCE Praxis und Theorie zusammen und schafft nachhaltig neue Strukturen und Formate für den Tanz in München und Bayern.

ACCESS TO DANCE wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshaupstadt München, den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, sowie den Bezirk Oberbayern.

depARTures
Unique Performance and Dance from Catalunya

30. März – 6. April 2019
München

Mit der Reihe depARTures präsentierte JOINT ADVENTURES im Rahmen von ACCESS TO DANCE und mit Unterstützung des Institut Ramon Llull choreografische Arbeiten, die Brücken zu anderen Kunstformen schlagen, und so die Möglichkeiten von Tanz und Performance erweitern.

Die erste Ausgabe der Reihe 2018 stand unter dem Motto „New Choreographic Strategies in Dutch Dance“, diesmal stehen Choreograf*innen aus Katalonien im Fokus. Die Vorstellungen wurden ergänzt von einer Homage an die katalanische Tanzfilmregisseurin Núria Font Solà (1958–2017), kuratiert von Àngels Margarit, Direktorin des Mercat de les Flors, Barcelona.

JOINT ADVENTURES – Walter Heun im Rahmen von ACCESS TO DANCE mit Unterstützung des Institut Ramon Llull. ACCESS TO DANCE wird ermöglicht durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und den Bezirk Oberbayern.

 

Quim Bigas
“APPRAISERS”

Das Projekt APPRAISERS (Gutachter/Schätzer) erforscht den aktuellen Umgang mit Information und Daten. Durch die vielen neuen Technologien und Geräte, die einen anderen Umgang mit körperlicher Präsenz ermöglichen, wird es komplexer denn je, „nur“ im Hier-und-Jetzt zu sein. Seit 2011 entwickelt sich das Projekt ständig weiter. Quim Bigas, der sich dem Münchner Publikum mit dem Stück „MOLAR“ 2017 bei der TANZWERKSTATT EUROPA bereits vorgestellt hat, hat ortsspezifisch im Schwere Reiter mit Münchner Tanzschaffenden und Künstler*innen drei neue Varianten von „APPRAISERS“ erarbeitet:

APPRAISERS/Recite (Vortragen)
APPRAISERS/Reverberate (Reflektieren)
APPRAISERS/Retrace (Zurückverfolgen)

Pere Faura
“No Dance, No Paradise”

“No dance, No paradise” ist eine Collage aus vier sehr unterschiedlichen Choreografien, die für Pere Faura persönliche Referenz und gleichzeitig Teil des kollektiven Tanz-Gedächtnisses sind: Die gewählten Ausschnitte reichen vom Stepptanz Gene Kellys in „Singing in the Rain“, über John Travoltas legendären Tanz in „Saturday Night Fever“, den zeitgenössischen Tanz von Rosas bis zum klassischen Ballett mit dem Sterbenden Schwan.

María Muñoz - Mal Pelo
“Bach”

In „Bach” findet das Ausloten der Beziehung zwischen Musik und Tanz auf sehr pure Weise statt: Eine Annäherung an das „Wohltemperierte Klavier” von J.S.Bach, in dem María Muñoz ihren Tanz mit einigen der – vom Pianisten Dan Tepfer – live gespielten Präludien kombiniert und die Erinnerung an einige Fugen in Stille tanzt. Das außergewöhnliche Solo ist eine wesentliche Wegmarke in der Geschichte des zeitgenössischen Tanzes in Spanien – ein „signature piece“ des katalanischen Tanzes der Zweitausender Jahre.

Albert Quesada
“OneTwoThree
OneTwo”

Was ist Flamenco? Wie schafft diese ungeschriebene Sprache – Musik und Tanz in einem – so eine intensive unmittelbare Kommunikation? Flamenco ist eine alte, aber lebendige Form. Von den tiefsten Wurzeln der Musik der Sinti und Roma zu den großen Bühnenproduktionen von heute – seine Kraft entspringt aus denselben fundamentalen rhythmischen Sequenzen: 123 123 12 12 12. Albert Quesada bricht den Flamenco auf, jeden Aspekt seiner einzigartigen Magie untersuchend.

Filmprogramm
Hommage an Núria Font

Tanzfilme in Kooperation
mit Angels Margarit / cia. MUDANCES 

Peix (7’/1994)
Subur, 305 (15’/1990)
Cos Recordat (7’/1997) 
Souvenir Zebra (3’/2004)
Estances (20’/2003)
Eixa Paula (5’)
Canaan (7’)
L’edat de la paciència (30’/1999)

Tanzfilme von Pere Faura:

Miratge Cromàtic (13’/2009)
Bailar Imposibles (5’/2011)

www.accesstodance.de
Begleitet alle Projekte redaktionell.

Tanzbasis e.V.

Die Initiative ACCESS TO DANCE wird vom Tanzbasis e.V. getragen. In diesem eingetragenen Verein haben sich als Initiatoren zusammengeschlossen
Walter Heun (JOINT ADVENTURES)
Nina Hümpel (tanznetz.de)
Dr. Klaus Kieser (K. Kieser Verlag)
Dietmar Lupfer (Muffatwerk)
Dr. Katja Schneider (twm – LMU München)
Simone Schulte-Aladag (Das Kulturbüro) 
Bettina Wagner-Bergelt (Dramaturgin, Kuratorin)