Ingri Fiksdal
“Diorama”

16. & 17. Oktober 2021
15.00 H
Wittelsbacher Platz

Eintritt frei
Open Air, keine Maskenpflicht

Ingri Fiksdal lebt und arbeitet in Oslo. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit künstlerischer Forschung, dem Verhältnis von Theorie und Praxis sowie den Möglichkeiten kollaborativer Zusammenarbeit. Mit der „Diorama“-Performance-Serie inszeniert Fiksdal besondere Ansichten von Natur- und Stadtlandschaften in verschiedenen Städten und Kontexten. Der Begriff Diorama bezieht sich auf ein dreidimensionales Modell einer Landschaft, wie es in Naturkundemuseen ausgestellt wird sowie auf das französische Diorama-Theater, das von Louis Daguerre 1822 erfunden wurde. Hier betrachtete das Publikum große Landschaftsgemälde, die sich durch geschickt manipuliertes Licht, Toneffekte und Live-Darsteller*innen verwandelten. In “Diorama” verwendet Fiksdal Choreografie als Linse, durch die sie eine bestimmte Ansicht und ihren Kontext verändert oder stört. Die Performance reflektiert über das Vergehen der Zeit, die langsame Veränderung einer Landschaft und Szenografie als ökologische Praxis menschlicher und nicht-menschlicher Körper. Die Musik wurde komponiert von der norwegischen Musikerin Jenny Hval und dem Geräuschkünstler Lasse Marhaug und wechselt von einem dröhnenden Echo über ein punktuelles, industrielles Geräusch bis hin zu unverständlichen, flüsternden Stimmen, die in die Landschaft driften.

In Zusammenarbeit mit der Iwanson International School of Contemporary Dance

Eine Produktion von Ingri Fiksdal, ursprünglicher Auftraggeber: Situations
Koproduktion: Black Box Teater Oslo, BIT Teatergarasjen Bergen, Dansens Hus Oslo
Förderer: Arts Council Norway