And the beat
goes on ...

7. August
ab 14.00 H
Fluffy Clouds
Eintritt frei

Programmübersicht

 

Mit „And the beat goes on…“ verwandelt die TANZWERKSTATT EUROPA das Fluffy Clouds in einen künstlerisch-theoretischen Erlebnisparcours aus performativen Beiträgen, Lectures, Austausch, Begegnung und der Möglichkeit, Tanz und somatische Praktiken selbst auszuprobieren! Theoretisch und praktisch geht es um die Techné des Tanzes und somatischer Praktiken für ein gutes Leben – ein Nachmittag zwischen Performance, Partizipation, Vortrag, Picknick und einer Menge Spaß. Den Rhythmus des Parcours gibt „Bouncing Narratives“ von Roza Moshtaghi vor, eine Performance im öffentlichen Raum auf einem begehbaren Container, der zu einem Trampolin umgebaut wurde.

Der Eintritt zu allen Programmpunkten an diesem Nachmittag ist frei, eine Vorabanmeldung nicht erforderlich. Die Vorträge und Workshops werden teils auf Englisch, teils auf Deutsch gehalten. Für die beiden Workshops sind keine tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich. Man kann an beiden Workshops einfach teilnehmen. Sollte es Programmänderungen aufgrund des Wetters geben, informieren wir rechtzeitig an dieser Stelle, sowie über unseren Newsletter.

 

Performances

Roza Moshtaghi
„Bouncing Narratives“

14.00, 16.00 & 18.00 H

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Katrin Schafitel
„ZWINK2“

15.00 – 16.00 H

„ZWINK2“ ist ein Objekt-Tanz im öffentlichen Raum: Die Münchner Tänzerin Katrin Schafitel improvisiert aus dem Moment heraus und geht mit dem Gegebenen um – spontan und unmittelbar. Ihr buntes Objekt-Kostüm – entworfen von Robert Kis – gibt durch seine Materialität einen eigenen Takt und Umgang vor. Die Performerin schöpft aus all dem, was sie vorfindet und erforscht mit vollem körperlichen Einsatz ihre Umgebung. Schönheit und Poesie des Lebendigseins werden durch ihren Tanz im öffentlichen Raum erfahrbar. Der Charme eines flüchtigen Augenblicks, eines Lächelns, eines Zwinkerns in Bewegung und Begegnung.

 

Joe Moran
“Thirst”

15.40 – 15.50 H

Joe Morans künstlerische Praxis umfasst Theater- und Galerie-Performances, kritisches Schreiben, kuratorische Projekte und Zeichnen. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen der Körper und die verkörperte Präsenz als Ort komplexer Subjektivitäten und politischer Unruhen. Queering setzt Joe dabei häufig als wichtigste kritische Strategie ein. In „Thirst“ bewegen sich zwei Performer auf einem komplexen, sich ständig verändernden Terrain aus Macht, Unterwerfung, Komplizenschaft und Konsens. In einem einzigen physischen Akt bewegt sich der eine vom Liegen zum Stehen und wieder zum Liegen, wobei er von dem anderen, der den Boden nie berührt, getragen wird.

 

Louise Vanneste
“Solo”

15.30 – 15.40 H & 17.20 – 17.30 H

Nach einer Ausbildung in klassischem Tanz wandte sich Louise Vanneste dem zeitgenössischen Tanz zu und studierte bei P.A.R.T.S. in Brüssel. Ein Stipendium ermöglichte es ihr, ihre Ausbildung in New York bei der Trisha Brown Dance Company fortzusetzen. Louise schafft mit ihren Choreografien außergewöhnliche Wahrnehmungserlebnisse. Sie setzt den Tanz in Dialog mit dem Raum, Licht und Sound. Dabei entwickelt sie ihre Choreografien bevorzugt in Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus verschiedenen künstlerischen Disziplinen. Für „And the beat goes on …“ performt sie ein kurzes Solo.

 

Workshops

Yoga
mit Esther Balfe

15.00 – 16.00 H

Esther Balfe praktiziert seit über 20 Jahren Yoga und ist zertifizierte Yoga-Lehrerin. Yoga war für ihre Tanzkarriere, u.a. als langjährige Forsythe-Tänzerin, eine wichtige Basis und hat es ihr und ihrem Körper ermöglicht, ganztägig in renommierten Tanzkompanien mit intensiven Tourneeplänen auf der ganzen Welt zu arbeiten. Auch heute profitiert sie als Choreografin, Performerin und Dozentin von dieser Praxis.

 

Tai-Chi
mit Chiang-Mei Wang

17.00 – 18.00 H

Tai-Chi Dao-Yin wirkt wie eine Massage von Innen. Die aus Taiwan stammende Choreografin und Tanzlehrerin Chiang-Mei Wang eröffnet einen neuen Zugang zu den Möglichkeiten des eigenen Körpers. Chiang-Mei war 10 Jahr Solistin beim Cloud Gate Dance Theatre in Taiwan, Asiens führender Dance Company. Sie arbeitete während dieser Zeit intensiv mit dem Tai-Chi Dao-Yin Meister Wei Shong in Taiwan und erhielt 2002 ihre Lehrerlaubnis.

 

Lectures

Dr. Peter Lovatt
„The Psychology of Movement: A STEP Approach”

15.00 – 15.30 H

Dr. Peter Lovatt – aka Dr. Dance – ist Tanzpsychologe und Autor von“Tanz Einfach! Wie Rhythmus und Musik uns gesund, glücklich und stark machen” (2020). Er ist Mitbegründer von Movement in Practice. Movement in Practice nutzt die Psychologie der Bewegung, um menschliche Beziehungen, Kreativität, Gesundheit und unser Wohlbefinden zu verbessern. In seiner kurzen und groovigen Session wird Peter, der bereits Keynotes mit Barack Obama und Oprah Winfrey gehalten hat, psychologische Forschungsergebnisse diskutieren, die zeigen, wie das Tanzen Menschen sozial verbindet, wie es die Art und Weise unseres Denkens verändert, wie Tanzen eine Rolle bei unserem Ausdruck von Emotionen spielt und wie es von unserer hormonellen und genetischen Anlage beeinflusst wird.

 

Dr. Eike Wittrock
„Die Kunst der Travestie”

17.00 – 17.30 H

Drag ist wohlmöglich die queereste Theaterform, in der die Spielräume zwischen konventionellen Geschlechtsentwürfen und mit ihnen verbundenen Vorstellungen von Begehrensweisen erprobt werden. Dr. Eike Wittrock untersucht in seinem Vortrag, wie Geschlechtsperformances auf unterschiedlichsten Bühnen mit queeren Befreiungsbewegungen verbunden sind und die Grenzen zwischen geschlechtlichem Alltag und Bühnenperformances verwischen. Wittrock ist Tanz- und Theaterwissenschaftler und forscht zu Medien der Tanzgeschichtsschreibung, queerer Theatergeschichte und Floriographie. Zurzeit ist er Senior Scientist am Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz.

 

Alexandra Baybutt
“Somatics and/in the everyday”

17.30 – 18.00 H

In ihrem Vortrag stellt Alexandra Baybutt, somatische Bewegungspädagogin, Dramaturgin und Wissenschaftlerin aus London, Konzepte und Praktiken aus der somatischen Bewegungserziehung und dem Laban/Bartenieff Movement System vor. Somatische Bewegungsmethoden werden regelmäßig in der choreografischen und performativen Praxis eingesetzt, fließen aber auch spielerisch in den Alltag ein. Sie verändern die Wahrnehmung, steigern das Empfinden und erweitern den Ausdruck. Im Sinne einer praktischen Philosophie, bei der es darum geht, mit dem zu arbeiten, was bereits da ist, anstatt das Gefühl zu haben, dass etwas fehlt, wird Alexandra Bewegungsphänomene unmittelbar bewusst machen und Konzepte am Körper demonstrieren. Bei diesem Vortrag kann man das Selbst, die Schwerkraft, den Atem und den Raum spüren!

 

Fluffy Clouds

(Sommerbad Georgenschwaige)
Belgradstraße 195
80804 München

U2, U3, U8 Scheidplatz
U3, U8 Petuelring
Tram 12, 27, 28 Scheidplatz
Tram 27 Petuelring
Bus 140, 141,142, 144 Scheidplatz
Bus 142 Rümannstraße