NATIONALES
PERFORMANCE
NETZ
Das NATIONALE PERFORMANCE NETZ ist ein Förderprogramm. Ziel ist es, den Austausch und die Verbreitung von zeitgenössischem Tanz und Theater innerhalb Deutschlands zu fördern, sowie Anreize für eine stärkere (inter-)nationale Rotation existierender und neuer Produktionen zu schaffen.
Im Rahmen der NPN-Gastspielförderung Tanz und der NPN-Gastspielförderung Theater können Gastspiele zeitgenössischer Tanz- und Theaterproduktionen innerhalb Deutschlands gefördert werden. Mit der NPN-Impulsförderung Tanz & Theater sollen neue, bundesländerübergreifende Kooperationen entstehen, die Entwicklungspotenziale in den oben genannten Bereichen und Regionen erschließen und neue „Tangenten“ der Kooperation ermöglichen.
Die NPN-Koproduktionsförderung Tanz und die NPN-Gastspielförderung Tanz International möchten den Austausch zwischen in Deutschland lebenden Künstler:innen und internationalen Veranstalter:innen stärken.
NPN-STEPPING OUT erschließt den nicht-theatralen, analogen, medialen und digitalen öffentlichen Raum, sowie noch neu zu denkende oder zu er-findende performative Szenenflächen und Aktionsfelder.
Das NATIONALE PERFORMANCE NETZ wird von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Kultur- und Kunstministerien folgender Bundesländer unterstützt: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Gastspiele
Theater
> 10. August 2026, 18 h (Restmittelvergabe)
Antragsberechtigt sind freie Theater, Privat-, Stadt- und Staatstheater, Festivals, andere Kulturinstitutionen und Kompanien, die als Veranstalter auftreten und eine Theaterproduktion aus einem anderen Bundesland einladen möchten.
NEUSTART KULTUR
STEPPING OUT
Zurzeit sind keine weiteren Vergaben geplant.
NPN-STEPPING OUT erschließt den nicht-theatralen, analogen, medialen und digitalen öffentlichen Raum, sowie noch neu zu denkende oder zu er-findende performative Szenenflächen und Aktionsfelder.
Antragsberechtigt sind Einzelkünstler:innen, Tanzdozent:innen, Tanzensembles, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals, Produktionsbüros und Tanznetzwerke, natürliche und juristische Personen mit Sitz bzw. Wohnsitz (bei natürlichen Personen) in Deutschland, die nicht maßgeblich öffentlich bzw. weniger als 50% aus öffentlichen Mitteln gefördert werden.

1999 riefen 6 deutsche Tanzveranstalter – Hebbel-Theater (Berlin), JOINT ADVENTURES – Walter Heun (München), Kampnagel (Hamburg), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), Tanzhaus NRW (Düsseldorf) und Theater im Pfalzbau (Ludwigshafen) – zusammen mit dem damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und Medien, sowie den 5 Kunst- und Kulturministerien der Länder Bayern, Berlin, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen das NATIONALE PERFORMANCE NETZ mit der Gastspielförderung Tanz ins Leben. Zeitgenössischer Tanz sollte länderübergreifend einem möglichst breiten Publikum präsentiert und zugänglich gemacht werden. Nach diesem Vorbild startete 2009 die Gastspielförderung Theater.
2005-2010 konnte die Koproduktionsförderung Tanz im Rahmen des Tanzplan Deutschland aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes realisiert werden. Seit 2013 stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien – dank dem gemeinsamen Bemühen des Dachverbands Tanz und dem NATIONALEN PERFORMANCE NETZ – Mittel für die Entstehung und internationale Ausstrahlung deutscher Tanzproduktionen bereit. Mit dieser Initiative zur Internationalisierung des Tanzes kann die Koproduktionsförderung Tanz weitergeführt werden. Nach dem Vorbild der inländischen Gastspielförderung startete 2013 die Gastspielförderung Tanz International als neues Fördermodell.


