Liza Penkova
“Rosas Workshop – Drumming (Basic Principles)”

10. – 14. August 2026
14.30 – 17.30 H
Kulturzentrum LUISE
Ruppertstraße 5
Studio C
Advanced Plus
Sprache EN

Anmeldung

Der Workshop bietet eine eingehende Auseinandersetzung mit den Grundprinzipien von „Drumming“ (1998), einem der bekanntesten choreografischen Werke von Anne Teresa De Keersmaeker, das zu Steve Reichs wegweisender minimalistischer Komposition „Drumming“ (1971) entstanden ist. In „Drumming“ übersetzt De Keersmaeker musikalische Kompositionsprinzipien in Bewegung: Eine einzige choreografische Phrase wird zur Grundlage für eine endlose Vielfalt an Variationen, die sich durch Zeit und Raum entfalten.

Liza Penkova konzentriert sich auf ausgewählte Teile der grundlegenden Bewegungsphrase der Choreografie, analysiert deren kompositorische und choreografische Struktur und führt die Teilnehmer:innen gleichzeitig in die wichtigsten räumlichen Modifikatoren, Parameter und Einflussfaktoren ein, die im gesamten Stück verwendet werden. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie Dynamik durch die Erweiterung und Transformation der räumlichen Organisation entsteht.

Liza Penkova ist eine schwedische Tänzerin, Choreografin, Performerin und Forscherin, die in Göteborg lebt. Sie studierte an der Königlichen Schwedischen Ballettschule und bei P.A.R.T.S. und hat einen Master-Abschluss in Choreografie mit Schwerpunkt Tanzdidaktik von der Stockholmer Universität der Künste.

Ihre künstlerische Praxis hat ihre Wurzeln in der Bewegungsforschung und setzt sich mit Archiven, Erinnerung sowie der Geschichte des Tanzes und anderer Künste auseinander. Sie verbindet Dokumente, Erinnerungen, Archivmaterial und gelebte Erfahrungen zu einem einheitlichen choreografischen Gewebe. Penkovas Arbeit ist geprägt von ihrer langjährigen Tätigkeit als Tänzerin bei Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas in Brüssel sowie von Kooperationen mit Choreografen wie Michèle Noiret und Helena Franzén. Zudem hat sie mit unabhängigen Künstler:innen in ganz Europa zusammengearbeitet, darunter Veli Lehtovaara, Georgia Vardarou und das Kollektiv PhD in dem Stück „One Night”, und dabei eine interdisziplinäre und forschungsorientierte choreografische Sprache entwickelt. Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist sie im schwedischen Kulturbereich als Vorstands-Vorsitzende von Konstkollektivet und als Produzentin bei Vitlycke – Zentrum für darstellende Künste – tätig.