Workshop
Programm
2019

Die TANZWERKSTATT EUROPA versammelt jedes Jahr im Sommer mit ihrem breitgefächerten Programm an Tanzworkshops international renommierte Choreografen, Dozenten und Tänzer aus der ganzen Welt in München. Als Werkstatt für neue Ideen setzt sie wichtige Impulse für den zeitgenössischen Tanz.

Neben Kursen in zeitgenössischen Tanztechniken und speziellen Repertoire-Klassen für alle Levels, gibt es auch verschiedene Summer Intensives für professionelle Tänzer und angehende Choreografen, die wertvolle Einblicke in aktuelle künstlerische Arbeitsweisen gewähren und zugleich Inspiration sind, an eigenem choreografischem Material zu arbeiten.

Zur Entspannung des Körpers stehen verschiedene Bodywork-Kurse auf dem Programm wie z.B. Feldenkrais, Yoga oder Tai-Chi Dao-Yin.

Zum großen Finale einer jeden Ausgabe stehen die Teilnehmer, die in den Workshops und Intensives trainiert haben, selbst auf der Bühne und überraschen jedes Jahr aufs Neue mit einer bemerkenswerten Qualität des Erlernten im Rahmen der traditionellen Final Lecture Demonstration.

Dominique Mercy (FR)
“Danser” & “Solo en face de
Pina Bausch”

Der französische Tänzer und Choreograf Dominique Mercy gehört zu den legendären Protagonisten in Pina Bauschs Arbeiten. Mehr als 40 Jahre war er Mitglied des Wuppertaler Ensembles. In seinem Workshop wird er die Erfahrungen weitergeben, die er in dieser Zeit mit vielen wunderbaren Menschen, die aus unterschiedlichsten Hintergründen kommen, gemacht hat. Im Workshop versucht Mercy auf einer technischen Basis sich mit den Teilnehmern einem Bewusstsein für Bewegung im Raum anzunähern und es zu erwecken. Der Körper wird wie ein Instrument so bereit wie möglich gemacht. Pina Bausch, Hans Züllig und Alfredo Corvino haben Mercy in seiner Entwicklung geleitet und er lässt diese Erfahrungen in den Unterricht einfließen. In der Profi-Klasse werden Ausschnitte aus ausgewählten Soli, die er in den Stücken von Pina Bausch getanzt hat, erarbeitet.

Jefta van Dinther (SE/DE)
“Hyper Human”

Der Choreograf und Tänzer Jefta van Dinther arbeitet zwischen Stockholm und Berlin. Ein rigoroser körperlicher Ansatz kennzeichnet seine Arbeit. Ausgangspunkt seines Workshops ist die Frage, was uns als menschlich definiert. Gesteigert in eine Art Hyperrealismus des menschlichen Verhaltens, aber auch als Überschreitung von Grenzen in Bereiche, die als nicht-menschlich angesehen werden können. Sprache, Kommunikation, Gesten, Reaktionsfähigkeit und bestimmte Verhaltensmuster schaffen dabei das grundlegende Vokabular. Durch die Überlagerung mehrerer Aufgaben, getrennte Aufmerksamkeiten und die Verkörperung von Synthetischem und Animalischem entsteht eine komplexe Choreografie aus Raum, Zeit, Bedeutung und Beziehungen. Van Dinther konzentriert geführte Bewegungserkundungen und die Überlagerung von Aktionen, Parametern, Zeit-, Raumkoordinaten zu einer komplexen, performativen Praxis. Wie handhabt man eine solche Praxis als Performer und erhält zugleich die Aufmerksamkeit des Zuschauers?

Iñaki Azpillaga (ES/BE)
“Ultima Vez Basics & Vocabulary”

Iñaki Azpillaga, langjähriges Mitglied und choreographischer Assistent von Wim Vandekeybus/Ultima Vez, konfrontiert in diesem Workshop deren hochenergetisches, körperliches Bewegungsvokabular mit Bodenarbeit, Partner- und Contact-Übungen, sowie mit der Idee von Bewegung als theatralischer Akt und nicht als reine Technik. Künstlerische Themen und Konzepte des Ultima Vez Kosmos dienen den Teilnehmer*innen dazu ihr Tanzvokabular zu erweitern. Bewegung, die durch Notwendigkeit, Dringlichkeit und Begrenzung ausgelöst bzw. verursacht wird, ist das Ziel der gemeinsamen Arbeit. Der Workshop richtet sich an Teilnehmer*innen in guter körperlicher/sportlicher Verfassung, die bereit sind, ihren Körper auf einem hohen Energielevel zu trainieren.

Iñaki Azpillaga (ES/BE)
“Ultima Vez Repertory”

Dieser Workshop erforscht die einzigartigen Entstehungsprozesse und die energetisch-körperliche Bewegungssprache, für die Wim Vandekeybus‘ Arbeit und die seiner Kompanie Ultima Vez steht. Aus seiner 25-jährigen Erfahrung als Tänzer und choreografischer Assistent bei Ultima Vez, wird Iñaki Azpillaga den Teilnehmern Material aus mehreren Performances erfahrbar machen. Es werden anspruchsvolle Aufgaben gestellt, die sich mit körperlichen, psychologischen und emotionalen Herausforderungen befassen. Der Fokus liegt dabei auf Konzepten wie Risiko, Vertrauen, Bewegung aus Notwendigkeit, Instinkt, Selbstschutz, Geschwindigkeit, Zerbrechlichkeit, Weichheit, Schwäche, Spannung. Der Workshop richtet sich an aktive professionelle Tänzer und Performer mit starken tänzerischen Fähigkeiten.

Daniela Bendini (IT/DE)
“Falling in and out of movement”

Daniela Bendini beginnt ihren Workshop mit einem Warm up, das Elemente aus den Disziplinen Yoga, Martial Arts und Tai-Chi kombiniert, um diese in einem zeitgenössischen Tanzkontext zusammenzubringen. Es folgt eine Kombination aus technischen Übungen und Improvisationen zu einem klar vorgegebenen Rahmen in der Gruppe, mit einem Partner oder solo. Dabei arbeiten die Teilnehmer*innen am Bewegungsfluss, ihrer Flexibilität und Kraft, damit die Gelenke entspannen und die Energie mit maximaler Leistung durch den Körper fließen kann. Dieser erweiterte Bewegungsfluss hilft dabei, sich in und aus Kurven, Linien und Formen fallen zu lassen. Wie kann man in komplexen räumlichen Mustern Bewegung passieren lassen, anstatt sie zu überdenken und aktiv hervorzubringen? Bendini arbeitete als Tänzerin, choreografische Assistentin und Dozentin an zahlreichen internationalen Kompanien und Institutionen. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist sie stellvertretende Ballettdirektorin und Trainingsleiterin des Balletts des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

Louise Lecavalier (CA)
Frédéric Tavernini (FR)
“Intensive Training & Creative Sessions”

Louise Lecavalier, 18 Jahre Frontfrau und Ausnahmetänzerin der Extreme bei LaLaLa Human Steps, wird intensive Trainingssessions geben, die mit Elementen aus dem Boxtraining und dem Workout arbeiten. Einfache, dynamische, natürliche Bewegungen werden genutzt, um Kraft, Kontrolle und Ausdauer zu trainieren. Es werden auch choreografische Sequenzen einstudiert, die eine schnelle Ausführung und Präzision der Bewegung erfordern, z.B. auch die Koordination zerbrechlicher, natürlicher Hand- und Armbewegungen. Der französische Tänzer und Choreograf Frédéric Tavernini arbeitet an der Wiederaneignung des Körpers und seiner Art, sich im Raum zu positionieren. Über die Isolation von Bewegungen soll eine neue Sprache entwickelt werden. Der Workshop ist die einmalige Gelegenheit, zwei Ausnahmetänzer hautnah zu erleben und Einblicke in ihre künstlerischen Arbeitsweisen zu erhalten, indem sie sich diesen Workshop (auf-)teilen.

Quim Bigas (ES)
“Choreography on RE-9”

Die Silbe Re- bezieht sich auf die Aktion des Zurück. Zurück bedeutet, wir bleiben in Verbindung mit etwas, das nicht hier ist, das aber immer noch in uns wiederhallt. Re- leitet in der englischen Sprache Wörter wie wiederholen, umformulieren, überdenken, überarbeiten, ersetzen und vermischen ein. Re- gibt uns auch die Möglichkeit, gewisse Muster und Handlungsweisen zu überdenken. In diesem choreografischen Lab werden die Teilnehmer zusammen mit dem katalanischen Choreografen und Performer Quim Bigas mit Begriffen arbeiten, die es ermöglichen, auf die Suche nach Bewegung zu gehen, die zwischen Ab- und Anwesenheit balanciert, und die Beziehungsformen untersuchen, die sich daraus ergeben. Anhand der Interaktion von Bewegung und Text werden verschiedene Formate (Papier, Raum, Material) und Techniken (Komposition, Diskurs, Konversation) herausgearbeitet. Das Lab ist offen für alle, die sich für Choreografie im weitesten Sinne interessieren – es richtet sich auch an Teilnehmer anderer Disziplinen (Autoren, Bildhauer, Künstler), die neugierig sind mit der Komposition von Zeit und Raum und den Möglichkeiten zu arbeiten.

Stephan Herwig (DE)
“Contemporary Dance”

Der Münchner Choreograf und Tänzer Stephan Herwig gibt in seinem Workshop Teilnehmern mit wenig bis keinen Vorkenntnissen eine Einführung in den heutigen zeitgenössischen Tanz. Neben Übungen, die das Körperbewusstsein sensibilisieren und die jeweils individuelle Art der Bewegung der Teilnehmenden schulen, gibt der Kurs Einblicke in den Schaffensprozess eines Choreografen, der nach dem Förderpreis Tanz in München jetzt die Optionsförderung erhielt. Der Kurs vermittelt sowohl festgelegtes Schrittmaterial als auch einen Einstieg in freiere, experimentelle Improvisationen. Die Teilnehmer werden ermutigt ihre körperlichen und kreativen Spielräume zu erforschen, sich auszuprobieren und in die Welt des zeitgenössischen Tanzes einzutauchen.

Virginie Roy (FR/AT)
“La danse dans tous ses espaces”

Der Raum in all seinen Möglichkeiten ist Fundament und Objekt der künstlerischen Forschung im zeitgenössischen Tanz. Vom tanzenden Menschen wird er auf unterschiedlichste Weisen wahrgenommen: Mit welchem Raum habe ich zu tun, wenn ich tanze? Wie kann der tanzende Körper den Raum in Erscheinung treten lassen? Der Kurs lädt die Teilnehmer*innen ein, diese verschiedenen Bewegungsräume zu erleben, bewusst zu machen, begrifflich zu definieren und im Körper/Wissen zu vertiefen. Der Unterricht integriert technische Übungen, konkrete Sequenzen und verschiedene Methoden der eigenen Exploration. Individuell, aber auch in Gruppen wird gemeinsam erfahren, wie der Körper die möglichen Räume erforscht und in seinen eigenen Tanz integriert. Es werden verschiedene choreografische Strategien verwendet, um diese Räume künstlerisch zu erfahren.

Virginie Roy (FR/AT)
“twist and shift: challenge your thought and body”

Die/der Tänzer*in im professionellen Kontext ist nicht nur Körper, sondern auch Psyche bei der Arbeit. Er/sie hat ein Leben lang nur ein Instrument: den anatomischen Körper, mit dem die technische/ künstlerische Praxis vertieft wird. Manchmal möchten Tänzer*innen den Körper verändern, aus der Haut fahren, sich von stilistischen Konditionierungen befreien, Blockaden aufheben, sich nicht wiederholen, sich erneuern. Aktuelle choreografische Praktiken sind sehr vielseitig. Virginie Roy wird durch kognitive Prozesse und sich verändernde anatomische Zugänge den tanzenden Körper einladen sein Potenzial immer wieder anders zu denken. Die Teilnehmer*innen werden anhand von Texten, Improvisation, Bewegungsmaterial, individueller und Gruppenarbeit für eine zukünftige künstlerisch-choreografische Arbeit neue Perspektiven erfahren und sich in ihrem Bewegungsreichtum entwickeln. Roy verbindet seit vielen Jahren ihre künstlerische Praxis als Tänzerin/Performerin und Professorin für Tanz an der MUK Uni Wien mit ihrer (Forschungs-)Tätigkeit als klinische Psychologin. 

Bosmat Nossan (IL)
“Gaga/Dancers”

Gaga wurde von dem israelischen Choreografen und künstlerischen Leiter der Batsheva Dance Company Ohad Naharin entwickelt. Gaga hat seinen Ursprung in Naharins Bedürfnis, mit seinen Tänzern zu kommunizieren und Bewegung immer wieder neu zu erforschen. Es stärkt den Körper, macht ihn beweglicher und agil, zugleich werden Koordination und Effizienz, Sinne und Vorstellungskraft geschult. 
Innerhalb einer gemeinsamen, improvisatorischen Suche wird jeder Teilnehmer seine eigene persönliche Verbindung zu Gaga aufbauen. Der Profi-Kurs richtet sich ausschließlich an aktive professionelle Tänzer. Bosmat Nossan, ehemaliges Mitglied der Batsheva Dance Company, wird in der Profi-Klasse auch Sequenzen aus Naharins choreografischem Werk einstudieren.

Charlie Morrissey (UK)
“Bodies without end”

Dieser Workshop schafft Raum, um darin ineinandergreifende Versionen unseres Körpers zu erforschen: Der Körper als anatomische Gegebenheit; der Körper als wahrnehmende Einheit; der Körper als Material/Substanz; der Körper als eine Serie von Abläufen in der Zeit; der Körper als Reflexion seiner Umwelt. Der britische Performer und Choreograf Charlie Morrissey wird anhand praktischer, körperlicher Übungen die Übergänge zwischen diesen Versionen unserer selbst erforschen. Bewegung bedeutet dabei immer, in Beziehung zueinander zu sein. Die Teilnehmer werden sich bewegen, Bewegung beobachten, zusammenstellen, zerlegen und darüber diskutieren. Grundlage ist Morrisseys Arbeit mit Steve Paxtons „Material for the spine“, Wahrnehmungsübungen aus der Praxis Lisa Nelsons und eigene Ansätze, die er im Laufe seiner künstlerischen und Lehrtätigkeit entwickelt hat.

Charlie Morrissey (UK)
“Being the apple”

In diesem Workshop arbeitet Charlie Morrissey mit den grundlegenden Prinzipien der Kontaktimprovisation. Die Erfahrung unserer Beziehung zur Schwerkraft wird über Rollbewegungen, Möglichkeiten des Fallens, alleine/in der Gruppe zu Boden gehen und wieder aufstehen, Gewicht geben und nehmen, rollenden Kontaktpunkten folgen, Balance/Gegengewicht, Stimm- /Hörübungen, Übungen zu Gewicht/Bewegung/Impuls erforscht. Kontaktimprovisation macht es möglich, gemeinsam in ein physisches Abenteuer einzutauchen. Der Workshop gibt genügend Raum, mit dem Erlernten zu spielen und sich auszuprobieren. Er ist für Teilnehmer unterschiedlichster Levels auf diesem Gebiet geeignet.

Daphne Strothmann (DE)
“Shadow Yoga”

Shadow Yoga ist eine kraftvolle, dynamische Form des Hatha Yoga, in deren Zentrum eine sichere und bedeutungsvolle Entwicklung der Praxis steht. Der Schlüssel liegt in der Rückbesinnung auf klassische vorbereitende Übungen – Preludes genannt. Drei feststehende Sequenzen bereiten die Teilnehmer systematisch und progressiv auf die weiterführenden Stufen der Yoga-Praxis vor. Bei den Preludes handelt es sich um fließende Übungen, die sich aus linearen Sonnenformen sowie kreis- und spiralförmigen Kriegerformen zusammensetzen. Sie kombinieren intensive Beinarbeit, anmutige Armbewegungen und rhythmische Atmung und fordern dabei eine präzise Positionierung des Körpers und Ausführung der Bewegungen ein. Abfolge und Rhythmus basieren auf den energetischen Prinzipien der Yoga-Anatomie. Für diesen Workshop ist ein gewisses Level an körperlicher Fitness erforderlich. Daphne Strothmann praktiziert seit 18 Jahren Yoga und studiert regelmäßig mit Zhander Remete, dem Erfinder des Shadow Yoga, und seiner Frau Emma Balnaves.

Joy Ackwonu (AT)
“Connecting – Creating easiness and flow”

Was haben die Hüftgelenke mit der Halswirbelsäule zu tun? Warum verändert sich der Flow der Bewegung durch den Atem? Wie können wir Drehungen über die Bewegungsqualität der Augen optimieren? In diesem Kurs recherchiert Joy Ackwonu fünf Bewegungssequenzen am eigenen und an fremden Körpern in Einzelarbeit und in kleinen Gruppen. Entwickelt werden diese aus den Bedürfnissen und Themen der Teilnehmenden – es geht darum, Zusammenhänge und Leichtigkeit zu erforschen. Für diesen Kurs sind tänzerische Vorkenntnisse oder erste Erfahrungen in Feldenkrais erforderlich.

Veronica Fischer (DE)
“Feldenkrais Intensive”

In einer kleinen Gruppe werden die individuellen Bewegungsmuster jedes einzelnen analysiert. Durch die Kombination von ATM (Awareness Through Movement) und FI (Funktionale Integration)/ Hands-on-Einheiten untersucht dieser Kurs, wie sich eingeschliffene, problematische Bewegungsmuster verändern lassen und wie man das Neugelernte in den (tänzerischen) Alltag integrieren kann. Im Fokus steht der Spannungsbogen: Üben und trainieren contra Bewegungsfindung durch die Feldenkrais-Methode. Wie geht das zusammen? Für diesen Kurs sind tänzerische Vorkenntnisse oder erste Erfahrungen in Feldenkrais erforderlich.

Joy Ackwonu (AT) &
Veronica Fischer (DE)
“Get to know your own skills”

Dieser Workshop setzt sich mit den individuellen körperlichen Strukturen und Zusammenhängen der Teilnehmenden auseinander. Sie lernen, wie man sich und seinen Bewegungsspielraum wahrnehmen und erweitern kann. Dabei steht die Frage im Vordergrund: Wie kann ich mich nachhaltig gesund, schmerz- und unfallfrei bewegen? Was sind meine natürlichen Ressourcen? Die Feldenkrais-Methode bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, mehr über sich selbst, das eigene Skelett und die eigenen Bewegungsmuster zu erfahren. Joy Ackwonu, Co-Leiterin des Wiener Feldenkrais Instituts, teilt sich diesen Kurs mit der Münchner Feldenkrais-Expertin Veronica Fischer. Der Kurs kann auch als ein 10tägiger Workshop gebucht werden.

Chiang-Mei Wang (TW/DE)
“Tai-Chi Dao-Yin”

Tai-Chi Dao-Yin zielt darauf ab, die Körperenergie, im chinesischen „Chi“ genannt, zu harmonisieren. Ein harmonischer Kreislauf der Energien ist Grundvoraussetzung für körperliche und seelische Gesundheit. Die spiralförmigen, kreisenden Bewegungen dehnen Muskeln, Sehnen und Gelenke. Sie öffnen innere Räume, lösen Barrikaden und führen zu tiefer Entspannung. Tai-Chi Dao-Yin wirkt wie eine Massage von Innen. Die aus Taiwan stammende Choreografin und Tanzlehrerin Chiang-Mei Wang eröffnet einen neuen Zugang zu den Möglichkeiten des eigenen Körpers. Chiang-Mei Wang war 10 Jahr Solistin beim Cloud Gate Dance Theatre in Taiwan, Asiens führender Dance Company. Sie arbeitete während dieser Zeit intensiv mit dem Tai-Chi Dao-Yin Meister Wei Shong in Taiwan und erhielt 2002 ihre Lehrerlaubnis.