Workshop
Programm
2020

Die TANZWERKSTATT EUROPA versammelt jedes Jahr im Sommer mit ihrem breitgefächerten Programm an Tanzworkshops international renommierte Choreograf*innen, Dozent*innen und Tänzer*innen aus der ganzen Welt in München. Als Werkstatt für neue Ideen setzt sie wichtige Impulse für den zeitgenössischen Tanz.

Neben Kursen in zeitgenössischen Tanztechniken und speziellen Repertoire-Klassen für alle Levels, gibt es auch verschiedene Summer Intensives für professionelle Tänzer*innen und angehende Choreograf*innen, die wertvolle Einblicke in aktuelle künstlerische Arbeitsweisen gewähren und zugleich Inspiration sind, an eigenem choreografischen Material zu arbeiten.

Zur Entspannung des Körpers stehen verschiedene Bodywork-Kurse auf dem Programm wie z.B. Feldenkrais, Yoga oder Tai-Chi Dao-Yin.

Anmeldung

Stundenplan

Jan Martens
“5 days 5 works”

28. Juli – 1. August
9.30 – 14.00 H
Professionals
Sprache EN

Jan Martens Arbeiten sind von der Idee geleitet, dass jeder Körper kommunizieren kann, dass jeder Körper etwas zu sagen hat. In diesem Workshop dreht sich jeder Tag um eine andere Arbeit, die der belgische Choreograf in den letzten 10 Jahren geschaffen hat: „SWEAT BABY SWEAT“ (2011) ist ein Duett in Zeitlupe, in „THE DOG DAYS ARE OVER“ (2014) wird bis zur Erschöpfung gesprungen, „ODE AN THE ATTEMPT” (2014) ist eine witzige choreografische Collage, „RULE OF THREE“ (2017) erforscht die Freude an der Wiederholung. Martens neueste Arbeit „ANY ATTEMPT WILL END IN CRUSHED BODIES AND SHATTERED BONES“ (2020) setzt den Akt des Marschierens mit der Grundlage des Tanzes gleich: sich zu Musik bewegen, mit der Musik eins werden. Die Teilnehmer*innen werden vollständig in dieses einzigartige choreografische Werk eintauchen. Sie werden Variationen aus Ausschnitten dieser Arbeiten entwickeln. Von Martens vorgegebene Improvisationsaufgaben, Muster und Strukturen bilden den Input dafür. Der Workshop fordert die Teilnehmer*innen heraus, eine Vielzahl von Möglichkeiten und Qualitäten in Körper und Geist zu nutzen. Mathematische oder formale Strukturen bilden eine Grundlage, um emotionale Resonanz zu finden, sowohl im Performer selbst als auch gegenüber dem Publikum.

Mette Ingvartsen
“The Dancing Marathon”

3. – 7. August
9.30 – 14.00 H
Professionals
Sprache EN

Die Arbeiten der dänischen Choreografin und Tänzerin Mette Ingvartsen sind hybride, choreografische Erweiterungen in andere Disziplinen. Tanz und Bewegung verbinden sich darin mit bildender Kunst, Technologie, Sprache und Theorie. In diesem Workshop möchte Ingvartsen ihr Interesse an Tanz als soziales Phänomen und Praxis teilen. In welcher Beziehung stehen soziale Tänze zu den menschlichen Grundbedürfnissen nach Bewegung und Vergnügen? Wie sind soziale Tänze mit politischen Situationen und Bedingungen verbunden, die sie zu Tänzen des Widerstands, zu Formen der Abwehr von Not oder sogar zu Überlebensstrategien machen? In der ersten Stunde wird im gegenseitigen Austausch ein diskursiver Rahmen für den Tanz geschaffen. Im weiteren Verlauf des Workshops soll endlos getanzt werden. Verschiedene Texte, Videos und Bilder mit Bezug zu historischen oder zeitgenössischen Tanzsituationen dienen als Inspiration für die körperliche und geistige Teilnahme an diesem Marathon.

Virginie Roy
“Anchoring in presence”

28. Juli – 7. August
14.30 – 16.30 H
Professionals
Sprache EN

Sich beim Tanzen physisch, aber auch mental durch eine Idee oder einen Gedanken zu verankern, bewirkt im gegenwärtigen Moment zu sein, sich wahrzunehmen, die Umgebung zu spüren und mit ihr zu interagieren. Sich zu verankern lädt zu einer Dynamik der Offenheit ein, Weite in sich zu entdecken, Raum zu generieren, zu rekreieren. Virginie Roy legt in ihrem Workshop den Fokus auf verschiedene organische, kinästhetische und mentale Formen des Begriffs „Verankerung“ und den damit verbundenen/korrelierenden (Rück-)Halt. Die Teilnehmer*innen sollen in der Bewegungstechnik und im Tanzen an Präzision, Sicherheit, Schnelligkeit, Musikalität, Differenzierung der Bewegungsqualität und künstlerischen Darstellungskraft gewinnen. Zu Beginn werden sie körperlich-mental auf die anschließende Recherche vorbereitet, um danach anhand von Texten, Improvisation, erlerntem Bewegungsmaterial, individuelle und Gruppenarbeit für eine zukünftige künstlerisch-choreografische Arbeit neue Perspektiven zu erfahren. Inhaltlich arbeitet Roy mit Erkenntnissen aus somatischen Praktiken und des Partnering. Roy ist Professorin für zeitgenössischen Tanz an der MUK Privatuniversität der Stadt Wien und lehrt an der Sigmund Freud Privatuniversität.

Frédéric Tavernini
“Re-appropriate your body”

28. Juli – 7. August
14.30 – 16.30 H > Advanced
17.00 – 19.00 H > Professionals
Sprache EN

Der Tänzer Frédéric Tavernini untersucht in seinem Workshop, wie man sich seinen Körper und die Art und Weise sich im Raum zu positionieren wieder zu eigen macht, wie man isoliert von der Bewegung an der Entwicklung einer anderen Sprache arbeitet. In dieser Hinsicht gibt es keine richtigen oder falschen Entscheidungen. Es gibt nur die unmittelbare Schrift unserer Energie, die eine unauslöschliche Spur unserer Bewegung im Raum hinterlässt oder auch nicht. Nach und nach entwickelt sich etwas, aber es gibt keinen stetigen Fortschritt. In einem unmöglichen Moment geschieht das Unerwartete. Emotionen sind dabei der Ausgangspunkt. Ein Impuls, der eine Dynamik, nämlich die des Körpers, in Gang setzt, die viel weiter geht als der anfängliche Schock. Sie führt uns zu dem, was wir nicht wissen, auf Wege, die wir nicht kennen. Taverninis Haltung gegenüber Bewegung hat sich im Laufe seiner Karriere als Tänzer geändert, und sie hat ihn verändert. Einigen grundlegenden Verpflichtungen ist sie jedoch treu geblieben, allein um ganz zu sein, dem zugewandt, was zwischen ihm und dem Raum, zwischen dem Raum und ihm geschieht. Tavernini tanzte u.a. in Arbeiten von Maurice Béjart, Mats Ek, Trisha Brown, William Forsythe, Angelin Prejlocaj, Dave St Pierre, Louise Lecavalier, Frédérick Gravel und zuletzt von Noé Soulier. 

Jakub Zeman
Eliska Benesova
“Inspired by Fighting Monkey”

28. Juli – 1. August
14.30 – 16.30 h > Professionals
17.00 – 19.00 h > Advanced
Sprache EN

Fighting Monkey wurde von Linda Kapetanea und Jozef Frucek entwickelt. Aufbauend auf Analysen von Bewegungen über Kreuz entstand die Technik mit dem Ziel, die Prinzipien der menschlichen Bewegung, der Kommunikation und des Alterungsprozesses zu verstehen. Jakub Zeman und Eliska Benesova konzentrieren sich in ihrem Workshop auf die Förderung von Unabhängigkeit und die Fähigkeit, Verantwortung für die eigene Entwicklung zu übernehmen. Durch offene Spiele und Bewegungssituationen werden Kreativität und Einfallsreichtum der Teilnehmer*innen gefördert, während sie Unregelmäßigkeiten, Schwierigkeiten und Druck in einer sich verändernden, unvorhersehbaren Umgebung ausgesetzt sind. Fighting Monkey hilft, rhythmischer und koordinierter in der Bewegung zu werden, die Gesundheit der Wirbelsäule, der Gelenke und des Bindegewebes in verschiedenen Kontexten zu verbessern, Schnelligkeit und Koordinationsfähigkeit zu trainieren. Die Technik konzentriert sich auf aktives Lernen durch Problemlösung.

Jess Curtis
“Audio Description Training”

3. – 7. August
14.30 – 19.00 H
Professionals
Sprache EN

Die Audiodeskription ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen den Zugang zu visuellen Elementen – Bewegung, Kostüme, Kulissen, Gesten, Mimik, Objekte und andere visuell kommunikative Elemente – einer Theater-, Tanz- oder Livekunstperformance, Fernseh-/Filmvorführung und Museumsausstellung. Audiodeskription ist in der Regel ein Live-Audiotrack, der von einer/m professionellen Audiodeskribierer*in an Gäste mit Sehbehinderungen über ein drahtloses Headset-System gesprochen wird; der Dienst kann auf Wunsch auch vorab aufgezeichnet werden. Es werden klare und ansprechende Deskriptionen bedeutender, visueller Details einer Performance geliefert, die den Zuschauer*innen mit Sehbehinderungen sonst unzugänglich blieben. Idealerweise verfügen Teilnehmer*innen dieses Workshops über gute sprachliche Fähigkeiten, sind mit Tanz, Theater und Performance im Allgemeinen vertraut und neugierig auf die improvisierte Deskription von Live-Performances in Echtzeit ohne vorgegebenes Drehbuch. Der Choreograf, Performer und Dozent Jess Curtis leitet regelmäßig Workshops für Performer*innen, Tänzer*innen und Schauspieler*innen in Europa und Amerika.

Iñaki Azpillaga
“Ultima Vez Repertory”

28. Juli – 7. August
9.30 – 11.30 H
Professionals
Sprache EN

Dieser Workshop erforscht die einzigartigen Entstehungsprozesse und die energetisch-körperliche Bewegungssprache, für die Wim Vandekeybus‘ Arbeit und die seiner Kompanie Ultima Vez steht. Aus seiner 25-jährigen Erfahrung als Tänzer und choreografischer Assistent bei Ultima Vez, wird Iñaki Azpillaga den Teilnehmern Material aus mehreren Performances erfahrbar machen. Es werden anspruchsvolle Aufgaben gestellt, die sich mit körperlichen, psychologischen und emotionalen Herausforderungen befassen. Der Fokus liegt dabei auf Konzepten wie Risiko, Vertrauen, Bewegung aus Notwendigkeit, Instinkt, Selbstschutz, Geschwindigkeit, Zerbrechlichkeit, Weichheit, Schwäche, Spannung. Der Workshop richtet sich an aktive professionelle Tänzer und Performer mit starken tänzerischen Fähigkeiten.

Iñaki Azpillaga
“Ultima Vez Basics & Vocabulary”

28. Juli – 7. August
12.00 – 14.00 H
All levels
Sprache EN

Iñaki Azpillaga, langjähriges Mitglied und choreographischer Assistent von Wim Vandekeybus/Ultima Vez, konfrontiert in diesem Workshop deren hochenergetisches, körperliches Bewegungsvokabular mit Bodenarbeit, Partner- und Contact-Übungen, sowie mit der Idee von Bewegung als theatralischer Akt und nicht als reine Technik. Künstlerische Themen und Konzepte des Ultima Vez Kosmos dienen den Teilnehmer*innen dazu ihr Tanzvokabular zu erweitern. Bewegung, die durch Notwendigkeit, Dringlichkeit und Begrenzung ausgelöst bzw. verursacht wird, ist das Ziel der gemeinsamen Arbeit. Der Workshop richtet sich an Teilnehmer*innen in guter körperlicher/sportlicher Verfassung, die bereit sind, ihren Körper auf einem hohen Energielevel zu trainieren.

Charlie Morrissey
“New Proximities and Imagined Others”

28. Juli – 1. August
9.30 – 14.00 H
Advanced
Sprache EN

Charlie Morrisseys Workshop spielt mit Duetten, Solo- und Ensemblepartituren und setzt sich mit den aktuellen gesteigerten Erfahrungen unterschiedlicher Formen von Nähe als Material für Bewegung und Choreografie auseinander. Es geht um die Erforschung von Berührung und Distanz, Präsenz und Abwesenheit. Der Workshop erkundet Imagination als Material – abgeleitet von und fokussiert auf unsere Erfahrung dessen, was wir als uns selbst und was wir als das andere wahrnehmen, einschließlich der Möglichkeit, dass unser Selbst auch als das andere erfahren werden kann. Morrissey sucht mit den Teilnehmer*innen nach Anleitungen für Bewegung und erforscht, woraus sich diese Bewegung in den imaginierten Spielen zusammensetzt. All dies wird dadurch vermittelt, dass von einer sehr physischen Bewegungsbasis aus gearbeitet wird, die sich aus anatomischen Bildern speist und die auf diese Weise Recherchen unterstützt. In der physischen Vorstellungskraft wird gegenwärtig, was da ist und was nicht. Der Brite Morrissey ist Regisseur/Choreograf, Performer, Lehrer und Forscher, der seit 30 Jahren auf dem Gebiet der Performance arbeitet.

Stephan Herwig
“Contemporary Dance”

28. Juli – 7. August
17.00 – 19.00 H
Beginners
Sprache DE/EN

Stephan Herwig ermöglicht auch in diesem Jahr wieder Teilnehmer*innen mit wenig bis keinen Vorkenntnissen einen Einstieg in den heutigen zeitgenössischen Tanz. Neben Übungen, in denen das Köperbewusstsein, Rhythmus- und Raumgefühl geschult werden, gibt der Kurs auch Einblicke in den Schaffensprozess eines Choreografen. Kurze Improvisationen und Bewegungsstudien werden zum Ausgangsmaterial für kleine choreografische Experimente. Herwig ermutigt die Teilnehmer*innen, in ihrer eigenen, individuellen Art der Bewegung, neue körperliche und kreative Spielräume zu erforschen und in die Welt des zeitgenössischen Tanzes einzutauchen. Der Münchner Herwig ist seit vielen Jahren als Tänzer, Choreograf und Tanzpädagoge im In- und Ausland tätig.

Bosmat Nossan
“Gaga/Dancers”

28. Juli – 7. August
9.30 – 11.30 H > Advanced
12.00 – 14.00 H > Professionals
Sprache EN

Gaga wurde von dem israelischen Choreografen und künstlerischen Leiter der Batsheva Dance Company Ohad Naharin entwickelt. Gaga hat seinen Ursprung in Naharins Bedürfnis, mit seinen Tänzern zu kommunizieren und Bewegung immer wieder neu zu erforschen. Es stärkt den Körper, macht ihn beweglicher und agil, zugleich werden Koordination und Effizienz, Sinne und Vorstellungskraft geschult. 
Innerhalb einer gemeinsamen, improvisatorischen Suche wird jeder Teilnehmer seine eigene persönliche Verbindung zu Gaga aufbauen. Der Profi-Kurs richtet sich ausschließlich an aktive professionelle Tänzer. Bosmat Nossan, ehemaliges Mitglied der Batsheva Dance Company, wird in der Profi-Klasse auch Sequenzen aus Naharins choreografischem Werk einstudieren.

Vangelis Legakis
“Gliding Space”

3. – 7. August
9.30 – 11.30 H > Professionals
12.00 – 14.00 H > Beginners
Sprache EN

„Gliding Space“ ist eine Bewegungspraxis, die aus verschiedenen Bewegungs-, Heilungs- und spirituellen Praktiken entwickelt wurde. Ihr Ziel ist es, eine tiefgreifende und umfassende körperliche Praxis anzubieten, die alle Körper integriert: physisch, psychisch, emotional und energetisch. Dabei werden verschiedene Bewegungssprachen genutzt (Flying Low, Passing Through, Contact Improvisation, Release Technique, somatische Bewegungskoordination, Forsythe Improvisation Technologies) und mit spirituellen, heilenden Praktiken (Yoga, Qigong, Thai- und Bauchmassage, Craniosacral, Meditation) sowie philosophischen Elementen des Buddhismus, Hinduismus und Taoismus kombiniert. Vangelis Legakis arbeitet in seinem Workshop mit Improvisationssequenzen, der Koordination des Muskel- und Skelettaufbaus des Körpers sowie der Konzentration auf die Sinne zur Abstimmung von Körper und Geist. Der Unterricht ist teilweise in Stille, um ein Gefühl für Musik und Musikalität zu erzeugen, aber auch zu verschiedenen Sounds, die einen expansiven Zustand von Performance generieren. Legakis ist Dozent und Praktiker in den Bereichen Tanz, Heilung und Spiritualität mit über 20 Jahren Erfahrung.

Esther Balfe
“Ballet for all dancers. A total approach to classical ballet class”

28. Juli – 7. August
14.30 – 16.30 h
Advanced
Sprache EN

Dieser Kurs mit der ehemaligen Forsythe-Tänzerin Esther Balfe ist für alle Tänzerinnen und Tänzer gleichermaßen. Balfe arbeitet in diesem Kurs mit klaren Linien und Platzierungen, ohne jegliche Hierarchie, am Fluss der Bewegung und der Organisation des eigenen Körpers in seiner vorgegebenen Architektur. Mit einer gesunden Skepsis gegenüber der Bezeichnung „Ballett für zeitgenössische Tänzer*innen“ basiert Balfes Perspektive auf der korrekten Vermittlung von Informationen; jede*r zeitgenössische Tänzer*in kann auf eine technische Basis zurückgreifen, die für die komplexe Koordination einer fortgeschritteneren Balletttechnik erforderlich ist, um daraus eine lebendige und organische Praxis zu entwickeln.

Esther Balfe
“The Subtle Body”

28. Juli – 7. August
17.00 – 19.00 h
All levels
Sprache EN

Diese Abendklasse konzentiert sich in erster Linie auf die Organisation der Gliedmaßen, auf eine natürliche Bewegungsform des Körpers, kombiniert mit wohltuenden und wiederherstellenden Bewegungen, die das Bewusstsein und die Konzentration auf den physischen Körper fördern. Esther Balfe begann 1995 nach einer schweren Knieverletzung mit Yoga und erkannte, dass sich ihre Tanzkarriere sehr wahrscheinlich verkürzen würde, wenn sie so weitermachen würde wie bisher. Weil sie ihre Praxis von rein tanzbasierten Übungen auf Yoga umgestellt hatte, ist sie bis heute in der Lage weiter aufzutreten. Balfe praktiziert seit 25 Jahren Yoga. Shandor Remete und Emma Balnaves waren ihre ersten Yoga-Mentoren.

Chiang-Mei Wang
“Tai-Chi Dao-Yin”

28. Juli – 7. August
14.30 – 16.30 H
All levels
Sprache DE/EN

Tai-Chi Dao-Yin zielt darauf ab, die Körperenergie, im chinesischen „Chi“ genannt, zu harmonisieren. Ein harmonischer Kreislauf der Energien ist Grundvoraussetzung für körperliche und seelische Gesundheit. Die spiralförmigen, kreisenden Bewegungen dehnen Muskeln, Sehnen und Gelenke. Sie öffnen innere Räume, lösen Barrikaden und führen zu tiefer Entspannung. Tai-Chi Dao-Yin wirkt wie eine Massage von Innen. Die aus Taiwan stammende Choreografin und Tanzlehrerin Chiang-Mei Wang eröffnet einen neuen Zugang zu den Möglichkeiten des eigenen Körpers. Chiang-Mei Wang war 10 Jahr Solistin beim Cloud Gate Dance Theatre in Taiwan, Asiens führender Dance Company. Sie arbeitete während dieser Zeit intensiv mit dem Tai-Chi Dao-Yin Meister Wei Shong in Taiwan und erhielt 2002 ihre Lehrerlaubnis.

 

Chiang-Mei Wang
“Floating Body”

28. Juli – 7. August
17.00 – 19.00 H
Advanced
Sprache DE/EN

In „Floating Body“ kombiniert Chiang-Mei Wang Tai-Chi Dao-Yin und ihre langjährige Erfahrung mit der Graham-Technik. Zentrum von Tai-Chi Dao-Yin ist der Flow unserer inneren Energie sowie spiralförmige, fließende Bewegungen. Auch die Graham-Technik arbeitet mit spiralförmigen Bewegungen. Grundlage dieser Technik ist aber vor allem die Kontrolle der Körpermitte. Wenn die Körpermitte stark ist, kann daraus jede Form von Bewegung erwachsen. Bei Graham spielt zudem der Kontrast zwischen Spannung und Entspannung eine wichtige Rolle. Körperspannung und Entspannung sind wiederum Grundlage für fließende Bewegungen. „Floating Body“ ist eine Entdeckungsreise zu natürlichen Tanzbewegungen, die aus der Körpermitte entstehen.

Veronica Fischer
“Feldenkrais Intensive”

3. – 7. August
9.30 – 11.30 H
All levels
Sprache DE/EN

Die Feldenkrais-Methode eignet sich hervorragend, um das Instrument Körper und seine Fähigkeiten so genau wie möglich kennen und nutzen zu lernen. Im Prozess des organischen Lernens wird ein grundlegendes Verständnis für die angeborene Intelligenz des Körpers entwickelt und gelernt, Bewegungen mithilfe einer inneren Logik zu organisieren. Mit – nicht gegen – die innere Natur werden Bewegungsmuster, die zu Schmerz und Verletzungen führen, aufgebrochen und Wege für einen stressfreien Umgang mit dem Körper gefunden. Die Münchner Feldenkrais-Expertin Veronica Fischer unterrichtet seit über 25 Jahren die Feldenkrais-Methode, Yoga und Körperarbeit.

Veronica Fischer
“beWEGen”

3. – 7. August
12.00 – 14.00 H
Advanced
Sprache DE/EN

Mit „beWEGen®“ hat die Münchner Feldenkrais-Expertin Veronica Fischer eine somatische Körperarbeit entwickelt, die den Ursprung menschlicher Bewegung in ihrer evolutionären Entwicklung erforscht. Nicht genutztes Potential durch bewusstes Spüren und Bewegen zu beleben, ist das wesentliche Anliegen dieser Arbeit. Beginnend mit dem grundlegenden Bewegungsrepertoire der Evolution (Rollen, Beugen, Strecken, Drehen), arbeitet dieser Kurs besonders mit den intrinsischen Bewegungen, also Bewegungen die aus der Körpermitte (Wirbelsäule) heraus initiiert werden. Dies bewirkt eine intensive Stimulierung des gesamten Fasziennetzes und den darin liegenden Nervenbahnen. Das Ziel ist eine mühelose Aufrichtung und wache Präsenz.